Archiv der Kategorie ‘Gedichte‘

Gentle Art

Donnerstag, den 25. Oktober 2007

Ein altes Gedicht. Eines meiner ersten überhaupt (wie ich annehme). Hoffe es gefällt.
Stationen
Straßen der Nacht
Wege der Lust
zum Tode gebracht
in eiliger Hast
geboren zum Leben
gelebt in Sekunden
die Zeit überwunden
verronnen im Rausch
berauscht über Stunden
Blick zu den Sternen
verschleierte Fernen
im Olymp der Mächte
Dionysos Nächte
in Feuern entbrannt
von Liebe verbannt
Lasst uns gehen
zu Staub verwehen
Dominik Baudner, 11.03.02

Was auch geschieht!

Dienstag, den 23. Oktober 2007

Zum Semesterstart kommt mir ein Apophthegma von Kästner in den Sinn:
»Was auch immer geschieht:
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken!«
in: Kästner, Erich [1973]: Gesang zwischen den Stühlen. Droemer-Knaur. München, S. 7.

Dichtersymposium: Der tote Salamander im Winterstaub

Montag, den 8. Oktober 2007

Winterstaub und “Carpe - Ego”, beides Produkte unseres kleinen Symposiums im Luxemburger Stadtpark. Man muss sich ja schließlich auch von “Fremdem” inspirieren lassen. Zwei “Wortcollagisten”. Der eine dichtet, der andere parabolisiert. Gemeinsam entstand so ein literarisches hors-d’œuvre hinsichtlich der angestrebten Koproduktion.
Winterstaub
Die Sonne scheint in schwarzem Licht
wenn Sommers End´am Tage bricht
wärmend Strahlen leuchten rot
denn es wird […]

Gedichteturnus IX

Sonntag, den 7. Oktober 2007

Extra: Gedichteturnus VIII

Dienstag, den 25. September 2007

Da mir jemand, den ich nu, den Log-Dateien sei dank, ausbaldowern konnte, ein Trojanisches Pferd ins Blog geschickt hat, kommt der Gedichteturnus verspätet. Der Trojaner ist beseitigt. Herzlichen Dank, lieber Marian. Was wäre ich für ein armer Tropf ohne solche Freunde wie Dich!
Sollten Eure Rechner in den vergangenen Tagen beim Aufrufen dieser Seite […]

Gedichteturnus VII

Sonntag, den 16. September 2007

Der Geisterdieb
In dunklen Gassen, grau und grauer
liegt er des Nächtens auf der Lauer,
er stiehlt, stibitzt und klaut im Stillen
und zwingt uns auf den sein´gen Willen.
Die Schatten schwarz und voll von Tücke
sucht er im Mantel seine Lücke
mit flinken Fingern ganz behände
dringt er hinein in feste Wände
tastet, fühlt und hält sich fest
wie Egelsbrut im Wassernest.
[…]

Gedicht: Wünsche am Ende eines Sommertages

Montag, den 6. August 2007

einfach mal einen einzigen tag
ohne das wissen um ein gestern
ohne das wissen um ein morgen
angenommen sein – bedingungslos
einfach mal einen einzigen tag
im hier und jetzt er- und verleben
wirklich verl(i)eben – grenzenlos fühlen
nicht bloß als gast im eigenen leben
Johannes Pütz
Zu diesen Zeilen hat mich ein Gespräch mit Josi im Palastgarten inspiriert.