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	<title>Kommentare zu: Barack Obama: ein Demokrat mit Visionen</title>
	<link>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/</link>
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	<pubDate>Sat, 19 May 2012 08:08:02 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Jowinal</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-542</link>
		<dc:creator>Jowinal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 07:57:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-542</guid>
		<description>@Dude: es spricht einiges dafür, dass Hillary Clinton von der Popularität ihres Mannes profitiert. So haben Bill Clintons Wahlkampfauftritte der letzten Tagen mitunter zu einer Kehrtwende geführt. In den Vorwahlen in New Hampshire hat sie sich jedenfalls mit einem knappen Vorsprung vor Obama zurückgemeldet. Das Rennen bei den Demokraten scheint wieder vollkommen offen. Nichts desto trotz bleibt Barack Obama mein persönlicher Favorit aufs Weiße Haus. Spannend wird meiner Meinung vor allem sein Abschneiden in den konservativ geprägten Südstaaten im bible belt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dude: es spricht einiges dafür, dass Hillary Clinton von der Popularität ihres Mannes profitiert. So haben Bill Clintons Wahlkampfauftritte der letzten Tagen mitunter zu einer Kehrtwende geführt. In den Vorwahlen in New Hampshire hat sie sich jedenfalls mit einem knappen Vorsprung vor Obama zurückgemeldet. Das Rennen bei den Demokraten scheint wieder vollkommen offen. Nichts desto trotz bleibt Barack Obama mein persönlicher Favorit aufs Weiße Haus. Spannend wird meiner Meinung vor allem sein Abschneiden in den konservativ geprägten Südstaaten im bible belt.</p>
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		<title>Von: The Fall of Trier</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-541</link>
		<dc:creator>The Fall of Trier</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 14:07:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-541</guid>
		<description>@erste antwort: ok, dann kann der fall sein, aber ich bezweifle, dass sich die problematischen Fälle, um die es im moment in der allgemeinen Integrationsdiskussion geht, von einem Beispiel wie Mr. Obama, dessen Eltern weitgereiste Bildungsbürger sind, beeindrucken lassen bzw. angetan fühlen. Ich denke, jemand der unter solchen Vorzeichen versucht, die Integrationspolitik voran zu treiben, wird bei den jungen Migranten ähnliche Sympathien besitzen wie Sarkozy bei den Banlieueinwohnern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@erste antwort: ok, dann kann der fall sein, aber ich bezweifle, dass sich die problematischen Fälle, um die es im moment in der allgemeinen Integrationsdiskussion geht, von einem Beispiel wie Mr. Obama, dessen Eltern weitgereiste Bildungsbürger sind, beeindrucken lassen bzw. angetan fühlen. Ich denke, jemand der unter solchen Vorzeichen versucht, die Integrationspolitik voran zu treiben, wird bei den jungen Migranten ähnliche Sympathien besitzen wie Sarkozy bei den Banlieueinwohnern.</p>
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		<title>Von: Dude</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-540</link>
		<dc:creator>Dude</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 13:05:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-540</guid>
		<description>Auch wenn Obama manche Vorwahl gewonnen haben mag und mein persönlicher Wunschkandidat wäre... ich zweifle, ob er am Ende die Kandidatur für die Demokraten übernehmen darf. Denn einen massiven Vorteil hat Hillary Clinton: Ihren Nachnamen. Denn der ist in der breiten, uninformierten Masse mehr Wert, als sein Programm mit dem Kernwort "Wandel".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn Obama manche Vorwahl gewonnen haben mag und mein persönlicher Wunschkandidat wäre&#8230; ich zweifle, ob er am Ende die Kandidatur für die Demokraten übernehmen darf. Denn einen massiven Vorteil hat Hillary Clinton: Ihren Nachnamen. Denn der ist in der breiten, uninformierten Masse mehr Wert, als sein Programm mit dem Kernwort &#8220;Wandel&#8221;.</p>
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		<title>Von: Jowinal</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-539</link>
		<dc:creator>Jowinal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 07:39:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-539</guid>
		<description>@Björn: mit Sicherheit spielt die Medienrealität mit ihrer eigenen Logik heute im politischen Diskurs eine übergeordnete Rolle. Telegenität ist beispielsweise neben Rhetorik und Charisma zu einem mitunter alles entscheidenden Faktor avanciert. Das mögen Du und ich gut heißen oder auch nicht - es scheint faktisch so zu sein. Begeisterungsfähigkeit von Politikkonzepten kommt hinzu. Angela Merkel hätte wohl im US-Präsidentschaftswahlkampf qua ihrer Persönlichkeitsstruktur kaum eine Chance. Ihr heftet das Image der Ministerialbürokratin an, die zwar im Diskurs durchaus mit guten Argumenten ihre Gesprächspartner für sich gewinnen mag, jedoch kaum Begeisterung für ihre Ziele auslöst. Dieses Schicksal ereilt gerade Hillary Clinton in den Primaries.

Die Kandidaturen von John F. Kennedy und dessen Bruder Bobby haben die politische Kultur der USA dergestalt verändert, als dass die Bürgerrechtpolitik der Kennedy-Administration ernsthaft bemüht war, die Aufhebung der Apartheid zu befördern. Dass hierbei auch Fehler und Rückschläge gemacht wurden, steht für mich heute außer Frage. Ein Republikaner im Weißen Haus hätte sich gleichwohl im Hinblick auf sein Wählermilieu nicht für die gleiche Bürgerrechtpolitik stark gemacht, auch das dürfte rückblickend mehr oder minder unumstritten sein.

Was die politische Kultur in der jungen Bundesrepublik angeht, so hat auch hier ein - obschon im Vergleich zu den USA (Kennedy, 1960) verspäteter - Wandel stattgefunden. Mit der Wahl Willy Brandts, des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, zum Außenminister (1966) und späteren Bundeskanzler (1969) hielten in die deutsche Politik verstärkt kulturelle, künstlerische und emotionale Einflüsse Einzug, was an den breiten gesellschaftlichen Wahlinitiativen für Willy Brandt zu beobachten war. Brandt begeisterte die Menschen von seiner Politik des Dialogs und der Verständigung. Zu seiner Amtszeit 1972 lag die Wahlbeteiligung bei 95 Prozent. Nie zuvor und nie wieder danach war politische Beteiligung in Deutschland derart hoch und das Klima polarisiert wie damals.

Die vorherrschende Tendenz, die heute im Forschungsfeld der politischen Kommunikation identifizierbar ist, beschreibt in der Interaktion von Politik und Medien eine zunehmende Personalisierung und Emotionalisierung. Demnach ist der mediale Auftritt politischer Akteure ungemein entscheidend für die Legitimation elektoral-demokratischen Regierens, zumal unsere Wahrnehmung politischer Themen zu über 95 Prozent über Medien erfolgt, schenkt man einer jüngst erhobenen Emnid-Umfrage Vertrauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Björn: mit Sicherheit spielt die Medienrealität mit ihrer eigenen Logik heute im politischen Diskurs eine übergeordnete Rolle. Telegenität ist beispielsweise neben Rhetorik und Charisma zu einem mitunter alles entscheidenden Faktor avanciert. Das mögen Du und ich gut heißen oder auch nicht - es scheint faktisch so zu sein. Begeisterungsfähigkeit von Politikkonzepten kommt hinzu. Angela Merkel hätte wohl im US-Präsidentschaftswahlkampf qua ihrer Persönlichkeitsstruktur kaum eine Chance. Ihr heftet das Image der Ministerialbürokratin an, die zwar im Diskurs durchaus mit guten Argumenten ihre Gesprächspartner für sich gewinnen mag, jedoch kaum Begeisterung für ihre Ziele auslöst. Dieses Schicksal ereilt gerade Hillary Clinton in den Primaries.</p>
<p>Die Kandidaturen von John F. Kennedy und dessen Bruder Bobby haben die politische Kultur der USA dergestalt verändert, als dass die Bürgerrechtpolitik der Kennedy-Administration ernsthaft bemüht war, die Aufhebung der Apartheid zu befördern. Dass hierbei auch Fehler und Rückschläge gemacht wurden, steht für mich heute außer Frage. Ein Republikaner im Weißen Haus hätte sich gleichwohl im Hinblick auf sein Wählermilieu nicht für die gleiche Bürgerrechtpolitik stark gemacht, auch das dürfte rückblickend mehr oder minder unumstritten sein.</p>
<p>Was die politische Kultur in der jungen Bundesrepublik angeht, so hat auch hier ein - obschon im Vergleich zu den USA (Kennedy, 1960) verspäteter - Wandel stattgefunden. Mit der Wahl Willy Brandts, des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, zum Außenminister (1966) und späteren Bundeskanzler (1969) hielten in die deutsche Politik verstärkt kulturelle, künstlerische und emotionale Einflüsse Einzug, was an den breiten gesellschaftlichen Wahlinitiativen für Willy Brandt zu beobachten war. Brandt begeisterte die Menschen von seiner Politik des Dialogs und der Verständigung. Zu seiner Amtszeit 1972 lag die Wahlbeteiligung bei 95 Prozent. Nie zuvor und nie wieder danach war politische Beteiligung in Deutschland derart hoch und das Klima polarisiert wie damals.</p>
<p>Die vorherrschende Tendenz, die heute im Forschungsfeld der politischen Kommunikation identifizierbar ist, beschreibt in der Interaktion von Politik und Medien eine zunehmende Personalisierung und Emotionalisierung. Demnach ist der mediale Auftritt politischer Akteure ungemein entscheidend für die Legitimation elektoral-demokratischen Regierens, zumal unsere Wahrnehmung politischer Themen zu über 95 Prozent über Medien erfolgt, schenkt man einer jüngst erhobenen Emnid-Umfrage Vertrauen.</p>
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		<title>Von: Bjoern</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-538</link>
		<dc:creator>Bjoern</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 03:11:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-538</guid>
		<description>Sind das nicht auch Oberflächen, die Medien uns zeigen? Gut oder weniger gut gemachte Charaktere, vor eine Kamera gesetzt von einem guten oder weniger guten Team.
Mir zeigt die Geschichte, daß ich Menschen die den Mund weit aufmachen mit Vorsicht genießen sollte (gerade wenn sie ihre Meinung wechseln). Und was Kennedy unterm Strich geleistet hat - mich haut das nicht um.
Aber: Guten Tag erst einmal   schönes 2008</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sind das nicht auch Oberflächen, die Medien uns zeigen? Gut oder weniger gut gemachte Charaktere, vor eine Kamera gesetzt von einem guten oder weniger guten Team.<br />
Mir zeigt die Geschichte, daß ich Menschen die den Mund weit aufmachen mit Vorsicht genießen sollte (gerade wenn sie ihre Meinung wechseln). Und was Kennedy unterm Strich geleistet hat - mich haut das nicht um.<br />
Aber: Guten Tag erst einmal   schönes 2008</p>
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		<title>Von: Jowinal</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-537</link>
		<dc:creator>Jowinal</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 13:37:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-537</guid>
		<description>Meines Ermessens versteht jemand wie Barack Obama qua seiner Biographie und seiner multikurellen Sozialisationserfahrungen es besser, die Sorgen und Nöte von Menschen mit Migrationshintergrund im politischen Diskurs zu vertreten als das leider bei manchen politischen Entscheidungsträgern wie beispielsweise bei Roland Koch hierzulande zu beobachten ist. Pointiert und sehr zugespitzt möchte ich sagen: auch unserer Land braucht mehr Obamas und weniger Kochs!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meines Ermessens versteht jemand wie Barack Obama qua seiner Biographie und seiner multikurellen Sozialisationserfahrungen es besser, die Sorgen und Nöte von Menschen mit Migrationshintergrund im politischen Diskurs zu vertreten als das leider bei manchen politischen Entscheidungsträgern wie beispielsweise bei Roland Koch hierzulande zu beobachten ist. Pointiert und sehr zugespitzt möchte ich sagen: auch unserer Land braucht mehr Obamas und weniger Kochs!</p>
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		<title>Von: The Fall of Trier</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-536</link>
		<dc:creator>The Fall of Trier</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 12:26:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/barack-obama-ein-demokrat-mit-visionen/#comment-536</guid>
		<description>Wieso ist der ein "Vorbild für eine gesellschaftliche Integration, wie ich sie mir auch in Deutschland wünsche."? Der wurde auf Hawaii geboren, seine Mutter is aus Kansas und sein Vater stammt zwar aus Kenia, hat aber auf Hawaii studiert. Für mich gibts da nich großartig was zu integrieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso ist der ein &#8220;Vorbild für eine gesellschaftliche Integration, wie ich sie mir auch in Deutschland wünsche.&#8221;? Der wurde auf Hawaii geboren, seine Mutter is aus Kansas und sein Vater stammt zwar aus Kenia, hat aber auf Hawaii studiert. Für mich gibts da nich großartig was zu integrieren.</p>
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