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	<title>Kommentare zu: Gelungene Mediatisierung der FH-Modenschau</title>
	<link>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/</link>
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	<pubDate>Sat, 19 May 2012 08:09:11 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Johannes Pütz</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-8</link>
		<dc:creator>Johannes Pütz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 May 2007 19:51:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-8</guid>
		<description>Da der von mir verwendete Begriff der &lt;cite&gt; totalen Mediatisierung &lt;/cite&gt; hier offenkundig selbst von Medienwissenschaftlern falsch verstanden wird, zitiere ich diesbezüglich zum besseren Verständnis aus einem Artikel des Medienwissenschaftlers Reinhard Braun: Mediensysteme als mentale Systeme. In: Medien.Kunst.Passagen 04/92, Passagen: Wien 1992.

&lt;blockquote&gt; Das Spiel von Sichtbarkeit und Sichtbarmachen scheint angesichts der totalen Mediatisierung zu delirieren: es sind nicht mehr die sichtbaren Dinge, ihre Konstellation, ihre Seltenheit oder dergleichen, die die fotografische Repräsentation evozieren - der fotografische Diskurs selbst generiert die Bilder, die Fotografie wird zunehmend selbstreflektiv und, wichtiger, hat längst das Subjekt, den Produzenten der Bilder, infiziert. Der Diskurs des Visuellen, in Gang gebracht durch die massive Verbreitung der Fotografie, ist zu einem kulturellen Diskurs geworden, die gesamte subjektive Wahrnehmung erfolgt durch die Blende dieses Diskurses; wie die Natur eine Fiktion, ein artifizieller Antipode ist, stellen Visualisierung und Repräsentation nur mehr Fiktionen einer stabilen Ordnung der Dinge und ihrer Wahrnehmung/bildlichen Aneignung dar.
&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da der von mir verwendete Begriff der <cite> totalen Mediatisierung </cite> hier offenkundig selbst von Medienwissenschaftlern falsch verstanden wird, zitiere ich diesbezüglich zum besseren Verständnis aus einem Artikel des Medienwissenschaftlers Reinhard Braun: Mediensysteme als mentale Systeme. In: Medien.Kunst.Passagen 04/92, Passagen: Wien 1992.</p>
<blockquote><p> Das Spiel von Sichtbarkeit und Sichtbarmachen scheint angesichts der totalen Mediatisierung zu delirieren: es sind nicht mehr die sichtbaren Dinge, ihre Konstellation, ihre Seltenheit oder dergleichen, die die fotografische Repräsentation evozieren - der fotografische Diskurs selbst generiert die Bilder, die Fotografie wird zunehmend selbstreflektiv und, wichtiger, hat längst das Subjekt, den Produzenten der Bilder, infiziert. Der Diskurs des Visuellen, in Gang gebracht durch die massive Verbreitung der Fotografie, ist zu einem kulturellen Diskurs geworden, die gesamte subjektive Wahrnehmung erfolgt durch die Blende dieses Diskurses; wie die Natur eine Fiktion, ein artifizieller Antipode ist, stellen Visualisierung und Repräsentation nur mehr Fiktionen einer stabilen Ordnung der Dinge und ihrer Wahrnehmung/bildlichen Aneignung dar.
</p></blockquote>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Georg</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-7</link>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 20:49:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-7</guid>
		<description>Hast recht, Joana.

Der Beitrag von Johannes war so lang, da hab ich glatt den letzten Abschnitt überlesen. Nee, so würde das auf jeden Fall Sinn machen!

Bei "totaler Mediatisierung" hab ich einfach mehr an eine perfekte Party-Event-Gestaltung gedacht, was der Medienwissenschaft nicht gerecht geworden wäre.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hast recht, Joana.</p>
<p>Der Beitrag von Johannes war so lang, da hab ich glatt den letzten Abschnitt überlesen. Nee, so würde das auf jeden Fall Sinn machen!</p>
<p>Bei &#8220;totaler Mediatisierung&#8221; hab ich einfach mehr an eine perfekte Party-Event-Gestaltung gedacht, was der Medienwissenschaft nicht gerecht geworden wäre.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-6</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 19:04:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-6</guid>
		<description>Zuerst das Wichtigste: Sehr schick, die neue Blog-Heimat. Und die Fotos von Marat find ich auch große Klasse!

Aber nun zur Thematik: 
Mal ganz davon abgesehen, dass mich die letzte Modenschau - und ihr Klientel (wir erinnern uns an die Mallorca-Geschichte!) nicht vom Hocker gerissen haben, geht's mir genau wie Georg: 

Ich habe keine Lust auf Promotion. Erst recht nicht von einer Modenschau. Mit Journalismus hat es in meinen Augen jedenfalls nicht viel zu tun, wenn man in Weblogs und Podcasts eine Modenschau bewirbt (oder "mediatisiert", was auch immer das heißen mag). Und mit Wissenschaft noch weniger. Wie du selbst schreibst:

&lt;blockquote&gt;Die Modedesigner konzentrieren sich auf ihre Kernkompetenz, der Produktion und Entwicklung innovativer Mode, &lt;b&gt;während eine Gruppe von circa zwanzig Medienwissenschaftlern im Rahmen eines Projektes die Modenschau bewirbt.&lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;

Heißt das umgekehrt, dass meine Kernkompetenz darin liegt, Sachen zu bewerben?

Was anderes wäre das Projekt am Ende nicht. Und Journalismus auf keinen Fall. Oder würdest du einen ehrlichen, negativen Artikel über eine misslungene Kollektionen schreiben und deinem Projektpartner damit in Ungnade stürzen? Sicher nicht. Dein Projekt wäre pure PR. Das muss kein Hindernis sein - für Ruwer-Radweg und Petrisberg gilt das schließlich auch. Aber man sollte das Ergebnis dann nicht als Journalismus titulieren - erst recht nicht als Medienwissenschaftler.

Dann auch noch die &lt;b&gt;totale Mediatisierung zu propagieren&lt;/b&gt; und eine &lt;b&gt;mediale Inszenierung&lt;/b&gt; zu fordern, das finde ich vom Sprachgebrauch her einfach gnadenlos daneben. &lt;b&gt;Medienprojekt jetzt!&lt;/b&gt; - das klingt ja fast nach einer Sammlung fürs Winterhilfswerk. Hier greifst du (wahrscheinlich unfreiwillig) in die Phrasenkiste eines großen Propagandisten, der ganz andere Sachen totalisiert hat. Hätte man das nicht etwas dezenter formulieren können?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst das Wichtigste: Sehr schick, die neue Blog-Heimat. Und die Fotos von Marat find ich auch große Klasse!</p>
<p>Aber nun zur Thematik:<br />
Mal ganz davon abgesehen, dass mich die letzte Modenschau - und ihr Klientel (wir erinnern uns an die Mallorca-Geschichte!) nicht vom Hocker gerissen haben, geht&#8217;s mir genau wie Georg: </p>
<p>Ich habe keine Lust auf Promotion. Erst recht nicht von einer Modenschau. Mit Journalismus hat es in meinen Augen jedenfalls nicht viel zu tun, wenn man in Weblogs und Podcasts eine Modenschau bewirbt (oder &#8220;mediatisiert&#8221;, was auch immer das heißen mag). Und mit Wissenschaft noch weniger. Wie du selbst schreibst:</p>
<blockquote><p>Die Modedesigner konzentrieren sich auf ihre Kernkompetenz, der Produktion und Entwicklung innovativer Mode, <b>während eine Gruppe von circa zwanzig Medienwissenschaftlern im Rahmen eines Projektes die Modenschau bewirbt.</b></p></blockquote>
<p>Heißt das umgekehrt, dass meine Kernkompetenz darin liegt, Sachen zu bewerben?</p>
<p>Was anderes wäre das Projekt am Ende nicht. Und Journalismus auf keinen Fall. Oder würdest du einen ehrlichen, negativen Artikel über eine misslungene Kollektionen schreiben und deinem Projektpartner damit in Ungnade stürzen? Sicher nicht. Dein Projekt wäre pure PR. Das muss kein Hindernis sein - für Ruwer-Radweg und Petrisberg gilt das schließlich auch. Aber man sollte das Ergebnis dann nicht als Journalismus titulieren - erst recht nicht als Medienwissenschaftler.</p>
<p>Dann auch noch die <b>totale Mediatisierung zu propagieren</b> und eine <b>mediale Inszenierung</b> zu fordern, das finde ich vom Sprachgebrauch her einfach gnadenlos daneben. <b>Medienprojekt jetzt!</b> - das klingt ja fast nach einer Sammlung fürs Winterhilfswerk. Hier greifst du (wahrscheinlich unfreiwillig) in die Phrasenkiste eines großen Propagandisten, der ganz andere Sachen totalisiert hat. Hätte man das nicht etwas dezenter formulieren können?</p>
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	<item>
		<title>Von: Joana</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-5</link>
		<dc:creator>Joana</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 13:49:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-5</guid>
		<description>Ich melde mich doch dann auch gleich mal ganz untypischerweise zu Wort! Ich habe bezüglich der Modenschau keine so großen Bedenken. Das Medienprojekt ist ja schließlich (wie der Name schon sagt) praktisch ausgerichtet. Ich sehe diese Aufgabe nicht aus der rein "medienwissenschaftlichen" Perspektive, sondern vielmehr aus der journalistischen. Oder haben wir mit unseren Audiobeiträgen über den Petrisberg nicht auch eine Art "Promo" gemacht? Ich denke, dass es völlig legitim ist in dem Medienprojekt das zu tun, was jeder Journalist tun würde. Über eine Veranstaltung zu berichten, Leute zu interviewen und Leser zu mobilisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich melde mich doch dann auch gleich mal ganz untypischerweise zu Wort! Ich habe bezüglich der Modenschau keine so großen Bedenken. Das Medienprojekt ist ja schließlich (wie der Name schon sagt) praktisch ausgerichtet. Ich sehe diese Aufgabe nicht aus der rein &#8220;medienwissenschaftlichen&#8221; Perspektive, sondern vielmehr aus der journalistischen. Oder haben wir mit unseren Audiobeiträgen über den Petrisberg nicht auch eine Art &#8220;Promo&#8221; gemacht? Ich denke, dass es völlig legitim ist in dem Medienprojekt das zu tun, was jeder Journalist tun würde. Über eine Veranstaltung zu berichten, Leute zu interviewen und Leser zu mobilisieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Georg</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-4</link>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 06:55:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-4</guid>
		<description>Erstmal Glückwunsch zum neuen Weblog!

Ich find, eine Zusammenarbeit mit den Modedesignerninnen wäre auch gar nicht mal so schlecht. Aber irgendwie hab ich Zweifel, dass es die Aufgabe von MedienWISSENSCHAFTLERN sein soll, ein halbkommerzielles Event medial aufzuwerten. 

1) Ist das nicht eher die Aufgabe von Mediendesignern? Wo bleibt da der wissenschaftliche Anspruch? Die Mewinale hat in dem Zusammenhang auch nicht viel mit Medienwissenschaft zu tun.

2) Ich hab Zweifel am schöpferischen Aspekt. In dem wir nur eine Sache audiovisuell verpacken, schaffen wir ja nichts neues, sondern verschönern nur. Wo ist der Medien-Wissen-SCHAFFENDE Aspekt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal Glückwunsch zum neuen Weblog!</p>
<p>Ich find, eine Zusammenarbeit mit den Modedesignerninnen wäre auch gar nicht mal so schlecht. Aber irgendwie hab ich Zweifel, dass es die Aufgabe von MedienWISSENSCHAFTLERN sein soll, ein halbkommerzielles Event medial aufzuwerten. </p>
<p>1) Ist das nicht eher die Aufgabe von Mediendesignern? Wo bleibt da der wissenschaftliche Anspruch? Die Mewinale hat in dem Zusammenhang auch nicht viel mit Medienwissenschaft zu tun.</p>
<p>2) Ich hab Zweifel am schöpferischen Aspekt. In dem wir nur eine Sache audiovisuell verpacken, schaffen wir ja nichts neues, sondern verschönern nur. Wo ist der Medien-Wissen-SCHAFFENDE Aspekt?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Captain Kamtschatka</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-3</link>
		<dc:creator>Captain Kamtschatka</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 01:59:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-3</guid>
		<description>Das war ein klasse Event: die Modeschau, das Drumherum Backstage, das Anstoßen mit der Siegerin, die Aftershow Party,....die Kopfschmerzen am nächsten Morgen. :D
Das mach'ma' wieder!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das war ein klasse Event: die Modeschau, das Drumherum Backstage, das Anstoßen mit der Siegerin, die Aftershow Party,&#8230;.die Kopfschmerzen am nächsten Morgen. <img src='http://jowinal.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Das mach&#8217;ma&#8217; wieder!</p>
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	<item>
		<title>Von: Vitorio</title>
		<link>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-2</link>
		<dc:creator>Vitorio</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 01:27:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://jowinal.de/medien/gelungene-mediatisierung-der-fh-modenschau/#comment-2</guid>
		<description>Schöner Artikel, Johannes! Die Idee Medienwissenschaftler und Modedesigner zusammenarbeiten zu lassen finde ich hervorragend. Wenn man das Beispiel Mewinale nimmt, sieht man ja, wieviel die Mewis aus einer Location wie der Produktion rausholen können.
Da bin ich ja mal gespannt, wie's nächstes Jahr aussieht auf der Modeschau...

Gruß,

Viktor</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Artikel, Johannes! Die Idee Medienwissenschaftler und Modedesigner zusammenarbeiten zu lassen finde ich hervorragend. Wenn man das Beispiel Mewinale nimmt, sieht man ja, wieviel die Mewis aus einer Location wie der Produktion rausholen können.<br />
Da bin ich ja mal gespannt, wie&#8217;s nächstes Jahr aussieht auf der Modeschau&#8230;</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Viktor</p>
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