Gedicht: Wünsche am Ende eines Sommertages

einfach mal einen einzigen tag
ohne das wissen um ein gestern
ohne das wissen um ein morgen
angenommen sein – bedingungslos

einfach mal einen einzigen tag
im hier und jetzt er- und verleben
wirklich verl(i)eben – grenzenlos fühlen
nicht bloß als gast im eigenen leben

    Johannes Pütz

Zu diesen Zeilen hat mich ein Gespräch mit Josi im Palastgarten inspiriert.

3 Reaktionen zu “Gedicht: Wünsche am Ende eines Sommertages”

  1. José

    ich bin begeistert ob der Umsetzung des Gesagten in lyrische Form! (habe nachgeschaut, leider auch keinen Goethe im Schrank, Fatal!!!)

    Schön das du das noch aufgegriffen hast um darüber zu schreiben.

  2. Dominik

    Du Stürmer, du Dränger, du durch und durch Materiekenner, Gesprächsvampir, Momentedieb, das ist es was dein Meister riet,
    immer stets die Augen offen, immer stets mit Kunst besoffen,
    kommt die lebende Gestalt daher.

    by Dominik Baudner

  3. Jowinal

    @Dominik: Alteeer! Hammer Gedicht!! Gefällt mir ausgezeichnet! Freue mich auf unsere literarische Koproduktion. Es wird ganz groß. Vielleicht sind wir ja bald “Nachbarn”. Im Geiste ja eh schon^^
    Gruß
    Johannes

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