Studium als Prüfung, Sinnsuche oder Selbstfindungsprozess?

Eine kritische, düstere, pessimistische Sicht auf das Campusbiotop rund um das Mensa-BAföG-Archipel - dennoch mit teils realistischen Einschätzungen. Um das, was der Beitrag ausdrücken will, pointiert zu überspitzen: Sind wir Studenten die Diktatur der Angepassten? Wo bleibt der viel beschworene, wünschenswerte Freiraum für selbstimmanente Systemkritik zwischen überfüllten Seminaren, schlechtvorbereiteten Präsentationen und Referaten nebst den die vorlesungsfreie Zeit raubenden Hausarbeiten? Während Professoren gelegentlich noch ein forschungsfreies Semester einlegen können, dreht sich mancher auf “Arbeitsameise” gedrillte Student in der universitären Endloslehrschleife des straff organisierten Regelstudienzeitplans.
Die berühmte Eigeninitiative, was studentische Forschungsprojekte und außeruniversitäres Engagement anbelangt, bleibt leider dem Zeitdruck geschuldet allzu oft auf der Strecke. Diese wenn auch pauschal bleibende Aussage im Video gibt mitunter eine Subrealität der studentischen Existenz wieder:

    Aber trotzdem verfehlt dies alles seinen eigentlichen Sinn. Selbst wenn es Professoren und Studenten geben sollte, die sich wirklich Mühe geben - denn das System Universität in der heutigen Realität gibt einfach nicht mehr her. Das Problem ist die Struktur des Studiums an sich.

Und mit Bachelor und Master wird das alles auch nicht gerade besser.

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